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Ortsgemeinde Biesdorf

 

Allgemeines: 241 Einwohner ;284 Meter Höhe ü. N.N.; Gemarkungsfläche  548 Hektar; 

Geschichte: Biesdorf wurde erstmals im Jahre 1501 als "Biedersstorff", in einem Visitationsbericht von 1570 auch als "Bisdorf", schriftlich erwähnt. In der Schulchronik wird der Ortsname auch mit "Byhsdorff" angegeben. Funde von Werkzeugen weisen auf eine Besiedlung des Gebietes seit der Mittelsteinzeit (10.000 - 4.000 v. Chr.) hin: bedeutend sind vor allem Grabfunde aus der Urnenfelderzeit (1.200 - 600 v. Chr.). Aus der Römerzeit ist das Kastell Wallendorf erhalten, aus der Franken­zeit hauptsächlich zwei Gräberfelder. Vor der Französischen Revolution gehörte der Ort zu verschiedenen Herrschaften, zuletzt zu der von Mörsdorf/Luxemburg. Alle Urkunden über die Gründung und die Frühgeschichte des Ortes sind leider während der Französischen Revolution verlorengegangen. Biesdorf gehört zur Pfarrei Wallendorf und ist Standort eines Gymnasiums.

Sehenswertes: St. Josef-Gymnasium mit Kapelle; Schnapsbrennerei mit Probe; Hügelgräber; Pfarrkirche;

Freizeitmöglichkeiten: Bibliothek, Kegeln, Sport und Spielplatz, Wandern, Schutzhütte, Dorfgemeinschaftshaus

 

St.Josef Gymnasium

Wappen der Ortsgemeinde Biesdorf

"Schild gespalten, vorne in Silber ein rotes Buch mit roter Mitra und roter Krümme, darüber rotes Kirchenmodell; hinten 9-fach von Blau und Silber geteilt, in der Mitte belegt mit rotem Schild, darin ein silberner Balken

 

Beschreibung:

Die Gemeinde Biesdorf hat als Patron den hl. Remaclus gewählt, der auch Patron der Kirche ist.

Der Heilige wird dargestellt mit einem liegenden Buch, darauf die Abtinsignien und einem Kirchenmodell (Hier wurde die Form der Kirche in Biesdorf gewählt.

Biesdorf gehörte bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts zu Luxemburg (silber-blau) und innerhalb des Landes zur Grafschaft Vianden (Wappen der Grafen von Vianden)