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Ortsgemeinde Koxhausen

Allgemeines: 118 Einwohner; 502 Meter Höhe ü. N.N.; Gemarkungsfläche: 381 Hektar

Geschichte: Der Ort wurde erstmals urkundlich 1372 als "Cixhausen" erwähnt. Seine Entstehung lag wahrscheinlich in der fränkisch - germanischen Zeit um das 12. Jh. als Rodungsdorf. Spätere Ortsnamen waren "Kochshausen" oder "Kockshausen", die aber während der Französischen Revolution in Koxhausen umgeändert wurden. Koxhausen besaß seit 1712 eine Kapelle, die den hl. Cosmas und Damianus geweiht war. Diese Kapelle wurde 1836 zur Pfarrkirche ausgebaut und 1922 erweitert. Koxhausen war Sitz einer weitverzweigten Meierei innerhalb der Herrschaft Neuerburg. Im Distrikt Friedensbach der Gemarkung Koxhausen lag die Grenze zur Grafschaft Vianden; der Bach war mitsamt einem beidseitigen Raum von 77 Fuß über Jahrhunderte neutralisiert und diente als Begegnungsland für Verhandlungsgespräche vor, nach oder zur Verhütung von Auseinandersetzungen. Neben der Landwirtschaft war vor allem im 18. und 19. Jahrhundert die Köhlerei eine wichtige Erwerbsquelle der Einwohner. Seit den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts ist Koxhausen Pfarrort für die umliegenden Gemeinden.

Sehenwertes: Kath. Pfarrkirche; Windpark

Freizeitmöglichkeiten: Bolzplatz, Grillhütte, Spielplatz, Wandern, Dorf­gemeinschaftshaus

Veranstaltungen: Kirmes: 3. Wochenende im Mai.

 

      Windkraftanlage