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Ortsgemeinde Nusbaum

Allgemeines: 439 Einwohner; 363 Meter Höhe ü. N.N.; Gemarkungsfläche: 1710 Hektar

Geschichte: Die Gemeinde besteht aus den früher selbständigen Gemeinden Nusbaum und Freilingen. Bereits in der Steinzeit haben Menschen hier gewohnt, was zahlreiche Funde beweisen. Aus der Bronzezeit liegen Funde vor, ebenso Reste von drei römischen und zwei fränkischen Siedlungen. Zahlreiche Gräber römischer Krieger, zum Teil mit Waffen, zeugen von früher Besiedlung. Nusbaum wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahre 1317 als Echternacher Besitz erwähnt. Die Schreibweise des Ortsnamens nach Urkunden und Akten ist folgende: 1317 "Noszboum", 1381 "Nosbomen", 1459 "Noisbaum", auch "Naussbaum", 1700 "Noßbaum", 1766 "Nosbaum", mundartlich: "Nossem". Freilingen, bis 1970 selbständige Gemeinde, jetzt Ortsteil von Nusbaum, wurde zum erstenmal in einer Urkunde aus dem Jahre 1364 genannt. Die Schreibweise des Ortsnamens durch die Jahrhunderte sieht so aus: 1364 "Vrilingen", 1501 "Frilingen", 1539 "Frylingen", 1570 "Freiingen", 1767 "Frilingen", 1791 "Freylingen". Beide Orte gelangten noch vor 1400 in den Besitz des Grafen von Vianden, in dem sie bis zur Französischen Revolution verblieben. In Archiven wurden bereits früh ein Pfarrer und die Kirche von Nusbaum erwähnt. Die alte Kirche wurde in den Jahren 1848 -1850 durch einen Neubau ersetzt. Nusbaum ist heute anerkannter Fremdenverkehrsort.

Sehenwertes: Kath. Pfarrkirche, Wikingerburg, Fraubillenkreuz; die beiden letztgenannten Kulturdenkmäler befinden sich in einem der größten zusammenhängen­den Waldgebiete von Rheinland-Pfalz, dem Nus-baumer Hardt, südlich von Nusbaum; Filialkirche Ortsteil Freilingen, Hofanlage Grüger

Freizeitmöglichkeiten: Grillhütte, Wandern, Sportplatz, Dorfgemeinschaftshaus

Veranstaltungen: Kirmes am 3. Wochenende im Oktober.

                Fraubillenkreuz